Die Münchner Innenstadt im Blick

Seit 2022 ist das Citymanagement der Wirtschaftsförderung mit im Einsatz, damit Münchens Innenstadt attraktiv, lebendig und wirtschaftlich stark bleibt.

Blick vom Stachus in die Fussgängerzone

Für die Unternehmen in der Innenstadt

Das Citymanagement in München gibt es seit 2022. Seither haben die Kolleg*innen im Team von munich business ein breites Spektrum an Themen bearbeitet, um Münchens Gewerbetreibende in der Innenstadt zu unterstützen und bei aktuellen Problemen oder gegensätzlichen Interessen für Ausgleich zu sorgen.

Mit Fördermitteln aus dem Sonderfonds „Innenstädte beleben“ des Freistaats Bayern und ko-finanziert von der Stadt startete das Citymanagement als Teil der Wirtschaftsförderung, um die Münchner Innenstadt für die zukünftigen Herausforderungen zu wappnen und deren Attraktivität zu erhalten.

Auch jetzt, in Zeiten von wenig Budget und nach Ablauf der Förderprojekte, hält die Wirtschaftsförderung am Citymanagement fest, welches als wichtige Schnittstelle zwischen Verwaltung und Wirtschaft die Interessen aller Akteur*innen in der Innenstadt im Blick hat und bei vielen Projekten in der Innenstadt unterstützt.

Ziele wie ein möglichst vielfältiges Einzelhandelsangebot ebenso wie eine gute Erreichbarkeit für Gewerbetreibende und Kund*innen, eine gute ganzjährige Aufenthaltsqualität, Problemlagen wie Baustellen, Verkehrsprobleme oder Beeinträchtigungen von Sicherheit oder Sauberkeit werden innerhalb der Verwaltung thematisiert und im engen Austausch mit den betroffenen Referaten werden Lösungen erarbeitet.

Hier war das Citymanagement 2025 aktiv (Auswahl):

Die Herausforderungen in der Innenstadt im letzten Jahr waren kein Geheimnis: München muss große Dauerbaustellen ertragen und Sicherheit und Sauberkeit wurden mancherorts kritisiert.

Die Maßnahmen rund um den Alten Botanischen Garten zeigen aber, was sich verbessern lässt: Das Citymanagement hat sich als ständiges Mitglied der „Taskforce Bahnhofsviertel“ für die Unternehmen vor Ort eingesetzt und einen Pop-up Biergarten im Nußbaumpark sowie ein Fußballkleinspielfeld und einen Kulturbiergarten im Alten Botanischen Garten unterstützt. Es wurde eine deutliche Verbesserung der Aufenthaltsqualität erreicht.

Weitere Aktionsfelder und Maßnahmen waren unter anderem die Erweiterung der Weihnachtsbeleuchtung bis in die Schützenstraße und die Unterstützung der Bauzaungestaltung sowie ein temporäres Beleuchtungsprojekt in der Goethestraße.

Eröffnung der neuen Sportflächen am Alten Botanischen Garten

Überdurchschnittliche Wertschöpfung

Für die Münchner Innenstadt gilt: Obwohl sie nur 0,5 Prozent der Gesamtfläche Münchens ausmacht, befinden sich hier 11 Prozent aller Münchner Arbeitsplätze sowie 12 Prozent der Büroflächen und 18 Prozent aller Einzelhandelsflächen der Stadt (Stand 2024).

Sie bietet somit Unternehmen unterschiedlichster Branchen, Größen und Couleur wirtschaftliche Chancen und Perspektiven, weit über ihre Flächenpotenziale hinaus und übernimmt dank ihrer Wertschöpfung die Rolle als wirtschaftlicher Motor der Stadt und des Umlandes.

2024 hat das Citymanagement ein vom Institut für Handelsforschung (IFH Köln) und der Agentur Stadt + Handel erarbeitetes Innenstadtgutachten für München herausgegeben.

Das Gutachten unterstreicht den Stellenwert der Wirtschaft, die im fortschreitenden Strukturwandel, insbesondere aufgrund von Digitalisierung und geändertem Kaufverhalten, für eine „Stadt im Gleichgewicht“ die Basis bilden muss. Eine Reihe von Handlungsempfehlungen zeigt auf, dass vor allem Innovationen in der Innenstadt anzuschieben sind, um neue Wertschöpfung zu fördern.

Städtische Konzepte für Verkehr und Stadtplanung

München hat neue Konzepte für die Innenstadt im Hinblick auf Mobilität und die zukünftige Entwicklung aller wichtigen Themenfelder erarbeitet. Das Citymanagement hat hier die Interessen der Wirtschaft im Stadtzentrum kontinuierlich eingebracht und vertreten.

Diese beiden Konzepte dienen im Bereich „Innenstadt“ als Grundlage für Maßnahmen und Entscheidungen der Stadt:

Kontakt Citymanagement:
Catina Eichler: