Münchner Talente auf der Forbes-Liste 2026
In der Liste der „Forbes 30 Under 30 Europe 2026“ sind auch wieder junge Talente aus München vertreten. Die Neuen, die bereits international Beachtung finden, sind Batuhan Yumurtacı, Vladimir Keil, Simon Nuber, Jan Dreesen und Paul Randlkofer, Hanna Kunzmann, Maximilian Koch, Nils Kuchenbuch und Nicolai Reiners, Johannes Lutz, Philipp Rollwage und Annabell Vogelsang, Marie-Elisabeth Makohl, Fabian Gruber, Nathan Gruber sowie Philipp Nicolay und Noel Robinson.
Die Forbes 30 Under 30 Europe ist eine jährliche Liste, die die dynamischsten und innovativsten Talente unter 30 Jahren aus Europa auszeichnet. In dieser Ausgabe werden die herausragenden Leistungen von Individuen gewürdigt, die in verschiedenen Bereichen wie Kunst, Finanzen, Unterhaltung, Technologie und sozialen Auswirkungen maßgeblich zur Gestaltung der Zukunft beitragen. Besonders bemerkenswert ist, dass diese Liste in diesem Jahr erstmals vollständig aus Gen Z-Honorees besteht - ein deutlicher Generationenwechsel bei jungen Innovatoren.
In der Kategorie AI wurden mehrere Münchner ausgewählt. Batuhan Yumurtacı ist Co-Founder von TYTAN Technologies, einem Startup, das KI-basierte Abfangsysteme für die Luftverteidigung entwickelt und 30 Millionen Euro in einer Series-A-Runde gesammelt hat. Vladimir Keil, ebenfalls aus München und Co-Founder von Lio Technologies, hat das weltweit erste autonome System zur Verwaltung von Unternehmenskäufen ins Leben gerufen, das mit 32 Millionen Dollar von Investoren wie Andreessen Horowitz finanziert wurde. Simon Nuber, der Medverse GmbH in München gegründet hat, bietet interaktive Trainingsprogramme zur Verbesserung der Ausbildung von Gesundheitsfachkräften an und hat bereits über 55.000 Fachkräfte geschult.
In der Kategorie Finance wurden die Münchner Jan Dreesen und Paul Randlkofer, die Gründer von IBEX Wachstumspartner, geehrt. Ihre Private-Equity-Firma hat sich auf Nachfolgeinvestitionen in deutsche KMUs spezialisiert und bereits 82 Millionen Dollar investiert. Hanna Kunzmann, ebenfalls aus München, ist Vice President bei EQT und konzentriert sich auf Infrastrukturinvestitionen in Europa, die für Energiesicherheit und Dekarbonisierung entscheidend sind.
In der Kategorie Science & Healthcare wurde Maximilian Koch, ebenfalls aus München, ausgewählt. Er forscht am Stanford Cancer Institute an innovativen Ansätzen zur Verbesserung der Krebsprävention, -diagnose und -behandlung.
Die Kategorie Social Impact würdigt die Münchner Nils Kuchenbuch und Nicolai Reiners, Co-Founders von Feldwerke, die landwirtschaftliche Nutzung mit erneuerbarer Energie durch Agri-PV-Systeme kombinieren.
In der Kategorie Manufacturing & Industry sind mehrere Münchner vertreten: Johannes Lutz, Philipp Rollwage und Annabell Vogelsang, die aus München stammen und CoCrafter gegründet haben, eine Plattform zur Verwaltung von Subunternehmern im Bauwesen. Marie-Elisabeth Makohl, ebenfalls aus München, leitet SEAL Robotics, das autonome Robotik für Hafenlogistik entwickelt und 2,1 Millionen Dollar für die Expansion gesammelt hat. Fabian Gruber, Nathan Gruber und Philipp Nicolay, ebenfalls Münchner und Teil von Manex AI, bieten Softwarelösungen, die Produktionsprozesse intelligenter gestalten und haben 9 Millionen Dollar in einer Seed-Runde gesichert.
Ebenfalls auf die Liste geschafft hat es Noel Robinson, bekannt als "noelgoescrazy", der in der Kategorie Media & Marketing ausgewählt wurde. Auch er stammt aus München und nutzt seine Plattform, um durch Tanz Kulturen zu verbinden. Mit über 75 Millionen Followern weltweit erzielt er Einnahmen durch Partnerschaften mit großen Marken.