Neuer Forschungs- und Innovationsbericht

Die Publikation zeigt Innovationen und neue Technologien für städtische Produkte, Dienstleistungen und Verfahren, die 2024 von der Stadtverwaltung umgesetzt wurden.

Neues für Stadt und Bürger*innen

Mit dem „Forschungs- und Innovationsbericht der Landeshauptstadt München 2026“ hat das Referat für Arbeit und Wirtschaft erneut eine umfassende Zusammenschau bedeutender Forschungs- und Innovationsvorhaben vorgelegt. Diese 16. Auflage bietet einen wertvollen Überblick über innovative städtische Produkte, Dienstleistungen und Verfahren, die im vergangenen Jahr in der Stadtverwaltung initiiert und umgesetzt wurden. Ebenso werden Forschungsprojekte vorgestellt, die diesen Innovationsvorhaben vorausgehen oder sie bei der Umsetzung begleiten.

Zentrale Ziele dieser Maßnahmen sind neben der Stärkung des Innovationsstandorts München vor allem die kontinuierliche, zukunftsorientierte Verbesserung der Angebote und Dienstleistungen für unsere Bürger*innen und Unternehmen. Der Bericht spiegelt die Vielfalt der städtischen Innovationsbestrebungen wider und zeigt auf, wie die Landeshauptstadt München den Herausforderungen der Zukunft begegnet.

Fortschreitende Digitalisierung bei der Stadtverwaltung

Digitalisierung wird oft mit Innovation gleichgestellt. Auch wenn Innovation aber mehr umfasst als „nur“ Digitalisierungsprojekte, wird im Bereich Digitalisierung aufgezeigt, wie die Stadtverwaltung ihre digitalen Services weiterentwickelt. Ein Beispiel ist der Softwarecheck, der die digitale Souveränität messbar macht, sowie das Ticketsystem Zammad, das Bürger*innen Transparenz über ihre Online-Anträge bietet. Zudem kommt Künstliche Intelligenz zum Einsatz, um den Zugang zu städtischen Dienstleistungen zu erleichtern.

Smart City München

Für die Transformation Münchens zur smarten Stadt der Zukunft setzt die Landeshauptstadt München unterschiedlichste Impulse zur Entwicklung innovativer Lösungsansätze. Das Kapitel Smart City stellt unter anderem einige Vorhaben vor, die auf dem Münchner Digitalen Zwilling aufbauen, der urbane Daten bündelt und Analysen sowie Simulationen ermöglicht. Projekte wie der städtische Innovationswettbewerb und der Einsatz von Robotik und Sensorik zeigen ebenso, welche Formate und Technologien die Stadt nutzt, um Prozesse effizienter und ressourcenschonender zu gestalten.

Vielfältiges Innovationsökosystem

Neu in diesem Jahr ist das Kapitel „Innovationsökosysteme“, das die Bedeutung von Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, Kreativen und weiteren Akteuren beleuchtet. Formate wie der Tumblinger Creative Hub und der City Demo Day fördern die Vernetzung und den Raum, um im Austausch neue Ideen entstehen zu lassen.

Stadt für alle

Partizipation ist ein zentrales Anliegen der Stadtverwaltung. Im Kapitel Stadtgesellschaft und Inklusion werden verschiedenste Maßnahmen vorgestellt, die Bürger*innen aktiv in die Stadtentwicklung einbeziehen und ihnen die Teilhabe am Stadtgeschehen ermöglichen. Die Vorhaben reichen vom Bürger*innenrat bis zum partizipativen Ansatz bei der Studie „Sichtbar“ zur Lebenslage von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen in München.

Zukunftsorientierte Mobilitätsmaßnahmen

Im Bereich Mobilität werden innovative Ansätze zur Förderung nachhaltiger Mobilität vorgestellt. Projekte wie MobiPionier sollen das Mobilitätsverhalten der Bürger*innen positiv beeinflussen. Gleichzeitig wird eine hohe Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum angestrebt, unter anderem durch umweltfreundlichere Lösungen für den Güterverkehr auf der letzten Meile, die im EU-Projekt metaCCAZE erforscht werden. Darüber hinaus werden beispielsweise aktuelle Tests mit unterschiedlichen autonomen Fahrzeugen für den Nahverkehr beleuchtet.

Nachhaltigkeit und Umwelt

Um die städtischen Klimaschutzziele zu erreichen, beschreibt der Bericht zahlreiche Vorhaben zur Nachhaltigkeits- und Umweltförderung. Dazu gehören die Entwicklung einer Bauteilbörse und der Zero Waste Innovation Hub, die Unternehmen und Bürger*innen unterstützen, im Sinne einer Kreislaufwirtschaft energie- und ressourcenschonend zu handeln. Ebenso werden Maßnahmen entwickelt, um auf die Veränderungen im Stadtklima wirksam zu reagieren, wie im EU-Projekt "MARGIN" zum Grundwasser, und um das Bewusstsein für die Bedeutung von Natur in der Stadt zu stärken, wie im Forschungsprojekt CitySoundscapes.

Der Bericht 2026

Der Forschungs- und Innovationsbericht 2026 bietet somit einen umfassenden Einblick in die engagierte Arbeit der städtischen Referate, Eigenbetriebe und Beteiligungsgesellschaften und zeigt, wie München zukunftsorientiert handelt. Die Münchner Bürger*innen sind eingeladen, aktiv an diesen Transformationsprozessen teilzunehmen und sich in die Gestaltung ihrer Stadt aktiv einzubringen.

Den Forschungs- und Innovationsbericht 2026 können Sie hier herunterladen.

oder alternativ als Print-Publikation per E-Mail bei Frieke Meijer-Schepman bestellen.