Klimapakt 3 - Bilanz

Ziel erreicht: Emissionsreduktion im Klimapakt Klimapakt 3 - Bilanz

Der Beitrag der Klimapakt-Unternehmen zum Münchner Klimaziel

Für den Klimapakt ist von jeher die konkrete Reduzierung von Emissionen ein wesentliches Ziel. So hatten sich die Unternehmen auch zu Beginn des Klimapakt 3 vorgenommen, gemeinsam „mit großem Engagement zum Reduktionspfad der Landeshauptstadt München“ beizutragen, wie es in der Kooperationsvereinbarung verbindlich festgehalten ist.

Hintergrund: Das Ziel der Landeshauptstadt München ist es, bis 2035 Klimaneutralität zu erreichen. Aus dem 2022 vom Öko-Institut erstellten Fachgutachten "Szenarien für ein klimaneutrales München" lässt sich für die Jahre 2023 bis 2025 ein Reduktionsbeitrag der Münchner Großunternehmen von rund 48.000 Tonnen CO2e ableiten. Hierzu, so die Zielsetzung zum Start des Klimapakt 3, wollten die Unternehmen einen „signifikanten Beitrag“ leisten.

Ebenfalls in der Kooperationsvereinbarung haben sich die Unternehmen verpflichtet, auch über die Stadtgrenzen Münchens hinaus zum globalen 1,5°C-Ziel beizutragen. Dass dies geschieht, zeigt sich daran, dass alle Klimapakt-Unternehmen sich konkrete Klimaziele gesetzt haben. Elf Unternehmen haben ihre Klimaziele zudem bei der internationalen Science Based Targets initiative (SBTi) eingereicht.

 

Signifikanter Beitrag erreicht: 46.959 Tonnen Einsparung durch die Klimapakt-Unternehmen

Das Ziel, zum Münchner Klimaziel signifikant beizutragen wurde erreicht. Rund 47.000 Tonnen Treibhausgasemissionen haben die Unternehmen mit 107 Maßnahmen in den Jahren 2023 bis 2025 eingespart. Die 107 Maßnahmen gliedern sich dabei auf in neun Bereiche (vgl. Abbildung oben). 

Die Maßnahmen reichten dabei vom Errichten einer unternehmenseigenen Geothermieanlage und dem Optimieren von Maschinenparks über den Aufbau von PV-Modulen, Refurbishment-Programmen und Dachbegrünungsmaßnahmen bis hin zu veganen Angeboten in den Betriebsrestaurants, der Teilnahme am Stadtradeln und der Schulung von Azubis.

Bei weitem nicht alle der 107 Maßnahmen konnten gemessen werden, insbesondere dort, wo es um Motivation und Sensibilisierung der Mitarbeitenden geht, aber auch um Dachbegrünung oder Lebensmittelverschwendung – dennoch leisten auch diese qualitativen Maßnahmen einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.